Münzenmesse Berlin


Berlin: Münzenmesse der Superlative mit mehr als 13 000 Besuchern

Mehr als 50 Münzstätten und Nationalbanken und fast genauso viele Zuliefererfirmen zur Münzenproduktion, ferner zahlreiche Münzhändler und Sammlerverbände kamen Ende Januar zur World Money Fair nach Berlin. Vertreten war im Estrel Convention Center Berlin alles vertreten, was des Sammlers Herz erfreut – Münzen von der Antike bis zur Gegenwart, die seit der Renaissance geprägten und gegossenen Medaillen, aber auch Papiergeld und Wertpapiere sowie jede Menge numismatische Literatur. Vor einem Jahr kamen rund 13 000 Besucher aus dem In- und Ausland zur World Money Fair, diese Zahl konnte 2010 etwas übertroffen werden, was in Zeiten der Finanzkrise einiges bedeutet. Statt in Aktien und Wertpapiere zu investieren legen sich Anleger mehr und mehr Münzen und Medaillen aus Gold und Silber und weitere numismatische Objekte beiseite. Für die Besucher war ein buntes Programm rund um das Sammeln vorbereitet. Vertreten waren auf der Messe bedeutende Münzstätten, darunter wie in den Vorjahren die Staatliche Münze Berlin, an deren Stand man sich über die neueste Produktion informieren konnte und auch an einer alten Spindelpresse mit fachlicher Unterstützung als „Münzmeister“ betätigen konnte. Dabei war auch das Berliner Münzkabinett, dessen Mitarbeiter bei der Bestimmung von historischem Geld halfen und über ihre im Internet dokumentierten und im Bode-Museum auf der Museumsinsel ausgestellten Schätze informierten. Fachlichen Rat erteilten auch der Verband der deutschen Münzenhändler, der Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels, die Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte und die Deutsche Numismatische Gesellschaft als Dachorganisation zahlreicher Münzvereine.
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